Skoda Octavia Testbericht

Die Škoda Octavia Limousine meistert mit ihrem geräumigen Innenraum, praktischem Laderaum und zahlreichen pfiffigen Lösungen ihren Alltag mit Bravour.

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Wow-Wertung
9/10
Bewertet von Lothar Erfert nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Gutes Raumangebot
  • Moderne Motoren
  • Pfiffige Detaillösungen

Was nicht so gut ist

  • Nicht völlig überzeugende Bedienung
  • Unübersichtliche Karosserie
  • Nur zwei Jahre Garantie
Die wichtigsten Daten
Modell
Skoda Octavia
Fahrzeugtyp
Limousine
Kraftstoffart
Benzin, Diesel
Beschleunigung (0-100 km/h)
6,6 - 10,6 s
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
600 Liter - 5+ Koffer
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.698 mm x 1.829 mm x 1.486 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
111 - 154 g/km
Verbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kraftstoff das Auto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
4,2 - 6,8 l/100km

Skoda Octavia: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Skoda Octavia

Für die Begriffe „Preis-Leistung“ und „Cleverness“ stand keine andere Marke im VW-Konzern in der Vergangenheit mehr als Škoda. Und für den Erfolg der tschechischen Marke war kein anderes Modell entscheidender als der Octavia. Bevorzugt der Kombi. Für diese Variante entschieden sich zwei Drittel aller Kaufenden, wogegen ein Drittel für die elegantere Limousine votierte.

Die Octavia Limousine fällt mit 4,70 Meter Länge genauso lang wie der Combi aus. Das Gepäck lässt sich nicht ganz so lässig wie im Combi, aber bequemer als in vielen anderen Limousinen verstauen. Wegen der großen Heckklappe. Zudem fällt der Gepäckraum annähernd so groß wie im Octavia Combi aus.    

Der Erfolg setzt sich fort

Ein großer Vorteil ist auch die VW Konzern-Plattform. Der Octavia, der seit 1996 in vierter Generation produziert wird (in fünfter, wenn man den zwischen 1959 und 1971 gebauten Octavia Kombi mitzählt), teilt sich die Plattform und allerhand Technik mit dem VW Golf 8.

Das macht den Škoda Octavia Serie IV gegenüber der Konkurrenz sehr konkurrenzfähig, denn mit seinem Platzangebot, seinem Infotainment und der Fahrassistenz aus VWs Konzernbaukasten legte der Octavia gegenüber dem Vormodell eine Schippe zu. 

Mit Features wie dem virtuellen Cockpit oder Head-up-Display rückt die 2020 neu aufgelegte Limousine im VW Konzern sogar dem höher positionierten VW Passat auf die Pelle, dem sie auch im Raumangebot nahe kommt.

2024 gab es außerdem ein Facelift. Das äußere Design wurde mit einer schärferen Karosserie und neuen, optionalen Matrix-LED-Scheinwerfern verfeinert. Im Innenraum gibt's jetzt nachhaltigere Materialien sowie serienmäßig ein 10-Zoll-Instrumentendisplay (Digital Cockpit) sowie einen Infotainmentbildschirm in 10 Zoll. Erstmals steht auch ein optionales 13-Zoll-Infotainmentdisplay (nur Serie bei RS) zur Wahl. Außerdem gibt es neue Sicherheits- und Assistenzsysteme wie den Aufmerksamkeits- und Müdigkeitsassistenten.

Mehr Kofferraum als im Passat

Die Raumfülle manifestiert sich auf der Sitzbank mit reichlich Beinfreiheit und im sehr geräumigen Gepäckabteil, das mit einem Volumen von 600 Litern sehr groß ausfällt, und die Durchdachtheit manifestiert sich im Detail. Die für Škoda typischen praktischen Dinge wie die Türfächer für 1,5-Liter-Flaschen oder den Eisschaber in der Tankklappe hat auch der Octavia zu bieten.

Und auch vom Handling und Komfort, die beide in der neuen Generation nochmals verbessert wurden, fährt man im Octavia IV besser denn je. Egal, für welche der angebotenen Karosserievarianten man sich entscheidet.

„Praktischer und pragmatischer tut's kaum einer in der 4,70-Meter-Klasse“, denkt man sich im Test, wenn man den Octavia im Detail unter die Lupe nimmt. Praktisch sind auch andere Limousinen im Segment, aber nicht so.

Höherer Preis für Mehrwert

Bereits der Vorgänger war in Sachen Preis-Leistung ein Primus im Segment. Diese Position hat Škoda mit der vierten Generation der Octavia Limousine, auch wenn sie etwas teurer geworden ist und von der Bedienung nicht völlig überzeugt, nochmals ausgebaut mit dem verbesserten Platzangebot, dem höheren Sicherheitsniveau und der modernen Motorenpalette. Samt all der klugen Alltagslösungen, für welche die tschechische Marke steht wie keine andere Automarke auf dem Markt.

Wie viel kostet der Skoda Octavia?

Das Skoda Octavia Modell hat einen Listenpreis von 27.790 € bis 44.070 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 8.082 € sparen. Die Preise beginnen bei 22.527 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 251 €. Der Preis für ein Skoda Octavia Lagerfahrzeug beginnt bei 18.890 € auf Carwow.

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In der Versicherung bleibt die Limousine dank niedriger Einstufung günstig. Motorabhängig gelten die Typklassen 11 bis 17 für die Haftpflicht-, 18 bis 23 für die Teilkasko- und 18 bis 21 für die Vollkaskoversicherung.

Leistung und Fahrkomfort

Bei der Motorwahl bot Skoda Octavia schon einmal mehr. Den Plug-in-Hybrid und den Erdgasmotor haben die Tschechen nicht mehr im Programm. Das Angebot beschränkt sich mittlerweile auf Benzin- und Dieselvarianten.

Die Benziner

Der 115 PS starke 1,5-Liter-Vierzylinderturbo bildet den Einstieg. Handgeschaltet geht es in 10,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Automatikversion (7-Gang-DSG) ist mit 10,6 Sekunden etwas langsamer, verfügt dafür aber über ein Mildyhbridsystem, das sich beim Verbrauch bemerkbar macht. Bei der Höchstgeschwindigkeit spielt die Getriebeart keine Rolle: Bei 203 km/h ist Schluss.

Wem das zu langsam ist, der kann auch zum 150-PS-Benziner greifen, der in 8,5 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigt - egal ob Handschaltung oder Automatik. Die Vmax liegt in beiden Fällen bei 229 km/h. Auch hier gilt: Die Automatikvariante mit DSG ist als Mildhybrid ausgeführt.

Der 2,0-Liter-Benziner mit 204 PS schafft zwar nur 228 km/h, beschleunigt dank seines Allradantriebs aber deutlich besser. Nur 6,6 Sekunden vergehen beim Sprint auf 100. Er ist das einzige Modell, das vorne wie hinten angetrieben wird.

Hier kann nicht mal das RS mit 265 PS mithalten, das ausschließlich über die Vorderräder angetrieben wird. Nichtdestrotz beschleunigt das Top-Modell ein Zehntel schneller auf 100 km/h, braucht also 6,5 Sekunden. Auf der Autobahn ist außerdem erst bei 250 km/h Schluss.

Die Diesel

Der kraftvolle und sparsame 2,0-Liter-TDI ist ein Klassiker im Motorraum des Octavia und der ideale Kandidat für Vielfahrer:innen. Der in zwei Varianten mit 115 PS oder 150 PS produziert mit 300 bzw. 360 Newtonmeter schon bei wenig Drehzahl reichlich Drehmomentkraft und kommt in der Praxis mit fünf, sechs Litern Kraftstoff alle 100 Kilometer aus. Gut zu wissen: Den schwächeren Diesel gibt es nur mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe, den stärkeren ausschließlich mit einer 7-Gang-Automatik.

Ausgelaufene Plug-in-Hybrid- und Erdgasmodelle

Viel Platz und trotzdem sehr geringe Verbrauchswerte? Dafür war in der Vergangenheit der Octavia iV zuständig, der mittlerweile nicht mehr produziert wird. Die Plug-in-Hybrid bringt Kind und Kegel unter und weiß dennoch mit 1,2 Litern auf 100 Kilometer sowie einem CO2-Ausstoß von 28 Gramm pro Kilometer zu überzeugen. 204 PS Systemleistung dürften dafür sorgen, dass die Insass:innen mehr als ausreichend motorisiert unterwegs sind.

Einen umweltfreundlichen Antrieb bot Skoda auch mit dem 130 PS starken Octavia 1.5 TSI G-TEC. Das Modell mit Gasantrieb ist aber ebenfalls ausgelaufen.

Platz und Praxistauglichkeit

Wer bietet sonst so gescheite Lösungen wie einen Regenschirm im Türfach ab Werk, einen im Verschlussdeckel des Scheibenwaschbehälters integrierten Trichter, einen AdBlue-Tank, der sich auch mit LKW-Zapfpistolen betanken lässt, einen im Tankdeckel integrierten Eiskratzer oder einen Tablet-Halter an den vorderen Kopfstützen? Vereinzelt findet man einiges davon auch anderswo. Diese Kombination von vielen klugen Lösungen ist in dieser Fahrzeugkategorie aber einzigartig.

Spielraum im Kofferraum

Auch sonst steht die Octavia Limousine, die nach vier Generationen stattliche 4,70 Meter vom Bug bis zum Heck misst, ihren Alltag. Vorne sitzt man einwandfrei, dahinter mit vielen Freiheiten, die sich im Kofferabteil fortsetzen. 600 Liter Kofferraumvolumen und maximal 1.555 Liter, wenn die Rückbanklehnen umgeklappt sind, geben einigen Spielraum im Kofferraum.

Der Innenraum des Škoda Octavia präsentiert sich hochwertiger mit seinem neuen Armaturenbrett und neuen Materialien. Mit der Golf-8-Plattform ziehen digitale Instrumente und erstmals in einem Škoda ein Head-up-Display, das wichtige Fahrdaten auf die Frontscheibe projiziert, im Cockpit ein.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Die Bedienung, die zumeist über den mittigen Bildschirm abläuft, verzichtet weitgehend auf Tasten. Das ist meistens gut, aber nicht immer, denn es führt dazu, dass man für manchen Bedienwunsch, etwa das Nullen des Tageskilometerzählers, ins Untermenü abtauchen muss. Daran kann man sich gewöhnen. Daran muss man sich aber auch gewöhnen, weil es mit Intuition im Octavia Cockpit nicht immer weitergeht.

Von der Moderne profitiert das Infotainment trotzdem genauso wie die Assistenzsysteme. Viele Fahrassistenten kommen in einer Škoda Limousine erstmals oder in verbesserten Versionen zum Einsatz. 

Dazu zählen etwa der Ausweichassistent mit aktivem Lenkeingriff, der Abbiegeassistent, der Ausstiegswarner, das 360-Grad-Rundumsichtsystem, der Seitenassistent, der Frontradarassistent mit Notbremsfunktion, der Baustellen erkennende adaptive Spurhalteassistent und der adaptive Abstandsassistent, der das Tempo mit Hilfe der Navidaten und der Frontscheibenkamera automatisch dem Straßenverlauf anpasst. 

Die Navifrau versteht sechs Sprachen 

Das Infotainmentsystem „Bolero“, bei dem die Navifunktion auch nach dem Kauf freigeschaltet werden kann, und das Navigationssystem „Columbus“ bieten einen zentralen 10-Zoll-Touchscreen. Die Steuerung ist auch mit Gesten oder mit einer digitalen Sprachassistentin namens „Laura“ möglich, die in sechs Sprachen fließend gesprochene ganze Sätze versteht. Die permanente Online-Verbindung ermöglicht die Nutzung von Internetradio und Streaming-Diensten sowie die Navikartenaktualisierung „over the air“‘. 

Im Fahren hält die Limousine wie der Combi mit dem neuen Fahrwerk und der präzisen Lenkung ausgewogen die Waage zwischen Komfort und Handling und bei den Motoren gibt sie sich modern wie nie zuvor mit den Mild Hybrid-Antrieben.

Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Die Einstiegslinie Essence sowie die höherpreisigen Linien Selection und Sportline. Die Ausstattung RS bietet fast alles, ist aber auch an die 265-PS-Motorisierung gekoppelt.

Bereits im Einstiegsmodell Essence erhält man im Octavia viele clevere Detaillösungen mitgeliefert, vom Türfach auf der Beifahrerseite mit Regenschirm oder Schneebesen bis zum Eisschaber in der Tankklappe. Und die wichtigste Ausstattung ist ebenso inklusive im Einstiegsmodell.

Die Ausstattung umfasst die im Hochsommer wichtige Klimaanlage, das schlüssellose Startsystem, den Frontradar- und Spurhalteassistenten, die LED-Scheinwerfer, das LED-Tagfahrlicht und die LED-Heckleuchten. Hinzu kommen das Digital Cockpit sowie das Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Bildschirm, digitalem Radioempfang (DAB+) und zwei USB-C-Steckplätzen sowie Škoda Connect.

Eingeschränkte Möglichkeiten in der Basis

Schade:  In “Essence” ist ein Upgrade auf 13-Zoll-Infotainment, Navi und Head-up gar nicht möglich - dafür muss es schon die nächsthöhere Ausstattung “Selection” sein. Auch Pakete wie “Fahrassistenz” oder “Licht & Sicht” sind in der Basis “Essence” gar nicht zu bekommen.

Im Octavia Selection gibt es ab Werk beispielsweise Parksensoren vorne, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und 3 USB-Ladeanschlüsse. Die Ausstattung Sportliner setzt optische Akzente, unter anderem durch einen schwarzen Kühlergrillrahmen oder schwarze Außenspiegel. Den Komfort erhöhen beheizbare Vordersitze. Beim Top-Modell RS und der gleichnamigen Ausstattungslinie zählen u. a. Matrix-LED-Scheinwerfer, ein 13-Zoll-Infotainment und ein adaptiver Abstandsassistent zum Serienumfang.

Und auch wer Extrawünsche hegt, kommt auf seine Kosten. Auf Wunsch ist der Octavia mit Head-up-Display, Dreizonen-Klimaanlage, Lenkradheizung oder Matrix-LED-Scheinwerfern zu bekommen. Mit dem adaptiven Fahrwerk lassen sich fünf Fahrmodi, von „Eco“ bis „Sport“, vorwählen. 

Das hat im Vergleich zum Vorgänger seinen Preis, aber einen, der sich mit alten und neuen Qualitäten im Alltag, wo Funktionalität und Raumnutzung viel zählen, rechnet. Die Ersparnis gegenüber dem Octavia Combi beträgt lediglich 660 oder 700 Euro, abhängig vom Modell. Damit erklärt sich auch, warum sich die Mehrheit aller Kund:innen für den noch praktischeren und variableren Combi entscheidet, obgleich die Limousine den eleganteren Auftritt hinlegt. 

Zu welchem Preis? Mit dem 115-PS-Benziner startet die Octavia Limousine bei knapp 28.000 Euro. Wer einen Diesel wählt, zahlt mindestens 31.510 Euro. Und das Top-Modell RS kostet bereits in der Basis fast 48.000 Euro.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Die Einstiegsmotoren im Octavia kennt man schon von anderen Škoda-, Seat- und VW-Modellen. Man erhält den 115-PS- und den 150-PS-Benziner entweder mit oder ohne Mild Hybrid-Unterstützung. Die handgeschaltete Version kommt jeweils ohne, die Automatikversion jeweils mit der Mildhybridtechnik.

Die Mildhybridtechnik kombiniert ein 48-Volt-Bordnetz mit einem Riemen-Startergenerator und einem Lithium-Ionen-Akku. Das System ermöglicht es, beim Verzögern und Bremsen Energie zurückzugewinnen. Damit steigt auch die Effizienz.

Beginnen wir mit dem 1,5-Liter-Vierzylinder mit 115 PS. Ist das 6-Gang-Schaltgetriebe an Bord, gönnt er sich offiziell (WLTP kombiniert) 5,2 bis 5,7 l/100 km. Mit 7-Gang-DSG und Mildhybridsystem ist es weniger - zwischen 4,9 und 5,4 Liter. Der 150-PS-Benziner wiederum kommt auf einen Verbrauch von 5,2 bis 5,8 Litern in der handgeschalteten Version und 4,9 bis 5,4 Litern in der Automatikvariante.

Der 204-PS-Benziner liegt mit 6,7 bis 7,1 l/100 km an der Spitze, zusammen mit dem deutlich stärkeren Top-Modell RS. Das ist vor allem dem Allradantrieb geschuldet, den das 204-PS-Derivat als einziges Modell an Bord hat.

Deutlich verbrauchsärmer präsentieren sich natürlich die zwei Dieselmodelle. Der handgeschaltete 115-PS-Diesel soll nur 4,2 bis 4,6 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Der 150-PS-Diesel mit Automatik liegt mit 4,5 bis 4,9 Litern nur leicht darüber.

Eine gute Sparalternative bot der nicht mehr erhältliche Octavia G-TEC mit Erdgasantrieb (CNG). Er erreicht mit seinem 130 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder und 17,7 Kilogramm Erdgas eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern im umweltfreundlichen CNG-Modus. Geht das Gas zu Neige, muss man sich keine Sorgen machen, denn es stehen weitere neun Liter Super als Reserve im Benzintank zur Verfügung.

Der sparsamste Benziner - zumindest auf dem Papier - war einst der ebenfalls nicht mehr bestellbare Plug-in-Hybrid, der in zwei Versionen, im Octavia iV und Octavia RS iV, zum Einsatz kam. Im Octavia iV produziert die Kombination aus 1,4-Liter-TSI-Benziner und Elektromotor eine Systemleistung von 204 PS, im Octavia RS iV sind es 245 PS. 

Die Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterie verfügt über einen Energieinhalt von 13 kWh und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern; gemessen im WLTP-Zyklus. Der Verbrauch liegt mit beiden Plug-in-Hybrid-Antrieben bei etwa 1,5 Liter Super/100 km. Vorausgesetzt man lädt den Akku regelmäßig. Tut man es nicht, macht der Plug-in-Hybrid mit dem Zusatzgewicht von Akku, E-Motor und Regelelektronik unter dem Verbrauchsaspekt wenig Sinn.

Mit all diesen Aggregaten läuft die Octavia Limousine über 200 km/h schnell. Wird dieses Tempo oft genutzt oder über lange Strecken, sorgt jedoch auch im Plug-in-Hybrid hauptsächlich der Benzinmotor, und nicht mehr den Elektromotor, für den Vortrieb, dem das nicht so sparsam gelingt wie einem Dieselmotor.

Die Langstreckenfavoriten

Der 2,0-Liter-TDI mit 115 oder 150 PS, der bei der Anschaffung mehr kostet, bei hohen Drehzahlen knurrt und unkultivierter als ein Benziner läuft, schont auf langen Strecken und im Sommerurlaub das Budget. 

Vom Budget und den Schaltvorlieben hängt es auch ab, ob man sich bei der Getriebewahl für das 6-Gang-Schaltgetriebe oder die 7-Gang-DSG-Automatik entscheidet. Der Aufpreis für die Automatik liegt bei den Benzinern, abhängig von der Ausstattungslinie, zwischen 2.300 und 2.600 Euro und bei den Dieseln bei 1.900 Euro.

Sicherheit und Schutz

Unaufgeregt punktete der Skoda Octavia auch 2022 in der Euro NCAP Sicherheitsbewertung. Am Ende stand ein Ergebnis von fünf Sternen für das Modell aus Tschechien. Mit soliden Ergebnissen in den Einzelkategorien konnte der Octavia überzeugen, ohne dabei positiv oder negativ aufzufallen.

Er erhielt 89 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl in der Kategorie Insass:innenschutz und glänzte mit einem guten Schutz für Erwachsene und Kinder im Falle eines Unfalls. Besonders die Fahrerassistenzsysteme des Octavia wurden positiv hervorgehoben, da sie eine hohe Sicherheit gewährleisten.

Der Schutz von Fußgänger:innen wurde nur mit 68 Prozent bewertet, da es hier noch kleinere Schwächen gab. Insgesamt sicherte sich der Octavia eine solide 5-Sterne-Bewertung, was ihn zu einem der sichereren Kompaktwagen auf dem Markt macht.

Zuverlässigkeit und Probleme

Der Skoda Octavia zählt vermutlich zu den zuverlässigsten Limousinen mit wenigen Problemen. Nur wenige Male gab es Rückrufaktionen für das Modell seit 2019. Dabei gab es zunächst einen Defekt mit den Notrufsystem. Weitere Probleme bezogen sich auf das Lenksystem, eine mangelhaft befestigte Motorabdeckung oder eine fehlerhafte Sicherung beim Hybridmodell.

Hinsichtlich der Langlebigkeit ist bei der 4. Generation, die seit 2020 auf dem Markt ist, besonders auf das Fahrwerk zu achten. Laut TÜV-Report 2025 fallen Federn und Dämpfer ab der ersten HU zu häufig negativ auf. Bei Licht, Lenkung und der Abgasanlage zeigte der Octavia hingegen keine Auffälligkeiten.

Skoda Octavia FAQs

Der Skoda Octavia ist 4,70 Meter lang.

Der Skoda Octavia ist 1,83 Meter breit.

Der Skoda Octavia kostet zwischen 27.790 und 47.770 Euro, abhängig von Motor und Ausstattung.

Der neue Octavia ist seit Ende 2020 in der vierten Generation im Handel.

Der neue Skoda Octavia wird im tschechischen Mladá Boleslav gebaut.

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